In 10 Tagen
Ein spannender Vortrag über die Situation an der Mosel um 356 n.Chr.
Vortrag von Dr. Ulrich Brand (Verein für Geschichte, Denkmal- und Landschaftspflege Bad Ems, Förderkreis Limeskastell Pohl)
Etwa 100 Jahre nach dem Fall des Limes im Westerwald und Taunus und knapp 20 Jahre nach dem Tod des großen Kaiser Konstantin kommt es zu einem Großangriff der Germanen auf das Gebiet westlich des Rheins. Köln ist gefallen, Koblenz bedroht, und der römische Soldat Marcus Junius Maximus, Winzersohn von der Mittelmosel, kehrt nach schwerer Verwundung nach Hause an die friedliche Mosel zurück. Die Eltern sind vor kurzem an einer aus dem Osten eingeschleppten Seuche gestorben, und er will nun seinen Freund Galerius für die Führung seines Weingutes gewinnen, da er bald wieder zum Militär gerufen wird. Sie fahren mit dem Ruderboot zur neuen Großkelteranlage in Porto Pigonto (Piesport), um selbst später ähnliches zu planen, aber nach Abschluss der Besichtigung künden hohe Rauchsäulen südlich der Mosel einen Germaneneinfall an, der sie zur schnellstmöglichen Rückkehr zwingt, denn der Feind wird bald auch ihr Weingut bedrohen. Von der Festung Noviomagus (Neumagen) bringt sie ein römisches Schnellbot nach Hause, wo der Hof umgehend in eine Festung verwandelt wird. Aber die mehrere hundert Krieger starke Germanenhorde schlägt bei einer Prunkvilla etwas weiter moselaufwärts zu, und sie müssen dorthin zur Unterstützung eilen. Dabei trägt der strategisch erfahrene Marcus ganz wesentlich zum Sieg der Römer bei.Beim anschließenden Besuch in Trier, wird Marcus für seine Verdienste zum Tribun befördert, aber wir sehen uns vor allem im „Rom des Nordens“ um, das Galerius nicht kannte und das Marcus ihm nun vorstellt.
Die Texte stammen aus dem ersten Bad der Marcus-Trilogie von Michael Kuhn.
Freier Eintritt