In 220 Tagen
Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski
Philosophie neu denken – Martin Heideggers Epochenwerk „Sein und Zeit“ als Antwortversuch in unsicheren Zeiten
Martin Heidegger gehört zu den wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Vor allem sein frühes Hauptwerk „Sein und Zeit“ — erschienen 1927 — hat die Philosophie und andere akademische Disziplinen, aber auch Kunst und Literatur maßgeblich geprägt. Es ist auch ein Werk, das die vielfältigen Spannungen und Herausforderungen der 1920er Jahre zeigt. Dabei steht im Zentrum der freie Mensch als „Dasein“, der sich in eine widersprüchliche Welt hineingeworfen erfährt und mit sich etwas anfangen muss. Geschrieben in einer Epoche der Angst, der Krisen und der Notwendigkeit radikaler Entscheidungen, stellt „Sein und Zeit“, ein Klassiker der Philosophie, zentrale Fragen des Menschseins. Worum geht es in diesem Buch? Und warum ist es auch heute noch aktuell?
Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski ist Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Zuvor war er Professor für Geschichte der Philosophie und Philosophische Ethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar sowie deren Rektor. Er ist Mitglied der European Academy of Sciences and Arts und gilt als ein international ausgewiesener Kenner des Werks von Martin Heidegger mit ausgeprägter Vortragstätigkeiten im In- und Ausland.
Musikalische Begleitung: Aaron Takashi Johrden (Gitarre)
Eintritt: 15 EUR inkl. Imbiss (Detlef Ueter)
Anmeldung unter: denkbares@online.de
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Kooperation mit DENKBARES – www.denkbares.org
Sonntag, 04. Oktober 2026 | 10:30 Uhr
BAD EMS | Russischer Hof, Römerstr. 23