In 32 Tagen
Vortrag und Informationen über die Bad Emser Heilquellen
Der Verein für Geschichte, Denkmal- und Landschaftspflege e.V. Bad Ems, konnte zum Thema Heilquellen in Bad Ems die Referenten Julia Palotas, Annegret Werner-Scholz, Achim Deusner und Hans-Jürgen Sarholz gewinnen.
Bad Ems, seine Geschichte und sein Stadtbild sind geprägt von der Nutzung der Heilquellen über sieben Jahrhunderte. Ohne sie gäbe es den Kurort und das heutige Welterbe „Great Spa Towns of Europe“ nicht.
Das wird Welterbe-Koordinatorin Julia Palotas in ihrer Einführung erläutern. Anhand historischer Bilder und Pläne wird Hans-Jürgen Sarholz die Nutzung der Quellen vom mittelalterlichen Wildbad über das Aufkommen der Trinkkur bis zu den Kuranwendungen der Moderne im 20. Jahrhundert aufzeigen. Diese Entwicklung ist im Stadtbild und in der Bausubstanz bis heute nachvollziehbar.
Dazu gehören Badehäuser, Quellenturm, Bohrturm und eine über 300 Jahre alte Brunnenhalle im Kurhaus, dem heutigen Hotel Häcker. Über die letzte große Zeit der „klassischen“ Kur im späten 20. Jahrhundert, als das Heilwasser noch die Grundlage der Kuranwendungen war, wird Annegret Werner-Scholz als Zeitzeugin berichten.
Die heutige Bedeutung der Heilquellen, Schutz und Bewirtschaftung durch die Staatsbad Bad Ems GmbH und Perspektiven für die Zukunft wird Geschäftsführer Achim Deusner darlegen. Dabei wird es auch im die nun abgeschlossene Sanierung des Quellenturmes gehen.
Eintritt frei